VOLLEYBALL

Zwei Siege am Wochenende – Platz 4 in der Tabelle

Zum Ende der Saison haben sich die Volleyballerinnen des TSV Bad Griesbach noch einmal kräftig gestreckt. Sie gewannen am Samstag zu Hause gegen den VC-DJK München Ost – Herrsching in der Höhe verdient 3:0 und holten sich am Sonntag auswärts beim TSV Abensberg einen knappen 3:2 Erfolg. Mit diesen beiden Siegen überholen die Griesbacherinnen im Endspurt den Lokalrivalen aus Tiefenbach und belegen in der Abschlusstabelle der Bayernliga Platz 4.

Die Vorzeichen vor dem letzten Spielwochenende für den TSV in der Bayernliga waren gut, konnten die Coaches Wolfgang Stephani und Michael Stirner seit langem mal wieder fast aus dem Vollen schöpfen. Nur die Langzeitverletzte Antonia Lang konnte nicht mitwirken. Außerdem hatten es die Rottalerinnen in der eigenen Hand mit vier Punkten aus zwei Spielen den angestrebten vierten Tabellenplatz noch zu erreichen.

Die erste Hürde in der Griesbacher Volkschulturnhalle war München Ost – Herrsching. Stephani schickte seine Topsechs (Constanze Koller, Carolin Reitberger, Jenny janda, Lisa Fabich, Magdalena Sprödhuber und Stefanie Koller) und Libera Christine Hellinger aufs Feld. Vor drei Wochen tat man sich in München beim Hinspiel noch schwer, holte trotzdem die drei Punkte. Diesmal nahm sich die Mannschaft vor, dass Ergebnis dem Potential entsprechend klarer zu gestalten. Wie eigentlich schon die komplette Saison brauchte die Mannschaft einige Ballwechsel, bis sie ins Spiel kam, da lagen die Rottalerinnen schon wieder 1:6 zurück. Dann nahm der TSV das Heft in die Hand und zeigte den Zuschauern ein gefälliges Spiel. Wenn der Ball den Weg zu den Angreiferinnen fand, waren sie gegen einen in der Feldabwehr überforderten Gegner auch erfolgreich. Doch München machte es den Griesbacherinnen immer wieder schwer, so hatte Zuspielerin Fabich viel zu laufen, um die Bälle den Angreiferinnen erfolgsversprechend zu servieren. Reitberger brachte ihre Mannschaft mit druckvollen Aufschlägen zur Satzmitte an den Gegner wieder heran und die gut aufgestellte Annahme ließ in der Folge keinen Aufschlagpunkt der Oberbayerinnen mehr zu. So holte sich Griesbach Satz 1 mit 25:20.

Im zweiten Satz hatten die Rottalerinnen ihre Gegnerinnen im Griff. Diagonale Jenny Janda war für den gegnerischen Block kaum zu halten. Die Abwehr des TSV stand gut und trug so maßgeblich zum 25:18 Satzerfolg bei. Im dritten Satz erspielten sich die Hausherrinnen früh eine beruhigende Führung, die zum Satzende allerdings etwas zusammenschmolz. Etwas fahrlässig gingen die Griesbacherinnen mit ihrer Führung um, während die Gäste aus München um ihre Chance kämpften. Am Ende war es Stefanie Koller, die den entscheidenden Punkt zum 25:22 Sieg machte. Mit den fest eingeplanten drei Punkten rückte der TSV Bad Griesbach bis an einen Punkt an den FC-DJK Tiefenbach in der Tabelle heran, die parallel gegen den TSV Abensberg zu ihrem Saisonabschluss einen Dreier holten. Somit reichte im Sonntagsspiel ein Punkt, um am Ende auf dem vierten Platz und vor den Lokalrivalinnen zu stehen.

In Abensberg übernahm Lena Kowasch die Liberaposition und Maike Dülmer rückte auf die Diagonalposition in die Startsechs für Jenny Janda. Das Spiel war von Anfang an ausgeglichen. Mitte des Satzes brachte Coach Stirner Sophia Hebel und Jenny Janda für Fabich und Dülmer und wollte damit mehr Druck auf die Abensberger Mannschaft ausüben. Der gewünschte Effekt blieb aus und Abensberg gewann Satz 1 mit 25:22.

Im zweiten Satz lief es für die Rottalerinnen etwas besser. Zur Satzmitte erspielten sich die Griesbacherinnen mit Aufschlägen von Fabich und Sprödhuber den entscheidenden Vorsprung und holten sich Satz 2 mit 25:23.

Im dritten Satz startete Janda für Dülmer und der TSV Bad Griesbach zunächst noch etwas verhalten in das Spiel. Den Satz gewannen sie aufgrund der gnadenlosen Effizienz im Spiel aus der Annahme am Ende des Durchgangs. Abensberg gelang es nicht mehr, auch nur einen Punkt mit dem eigenen Aufschlag zu erzielen und Griesbach punktete mit sehenswerten Angriffen zum 25:21.

Damit hatten sie auch das gesteckte Ziel erreicht und verloren im vierten Satz komplett den Faden. Abensberg zeigte seine Qualitäten und gewann 25:18. So musste der Tie-Break entscheiden.

Schnell lag der TSV Bad Griesbach 1:4 hinten, doch erneut waren es die Aufschläge von Sprödhuber, die ihre Mannschaft wieder ins Spiel brachte. Auch in dieser Phase funktionierte die Annahme der Gäste perfekt und Zuspielerin Fabich konnte mit wenig Aufwand ihre Angreiferinnen gewinnbringend einsetzen. Während Griesbach immer wieder mit dem eigenen Aufschlag punkten konnte, gelang das den Abensbergerinnen kaum. Am Ende hatte der TSV auch ein Quäntchen mehr Glück und gewann den Tie-Break mit 15:13.


Die beiden Trainer Stephani und Stirner mit der Mannschaft und der nächsten Generation in Spee!


Carolin Reitberger (Nr.11) glänzte durch viele Angriffspunkte von der Außenangreiferposition

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